Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Henneberg

Östlich des Ortes Henneberg in Thüringen liegt die Burgruine Henneberg, einst Stammsitz der gefürsteten Grafen von Henneberg. Diese Höhenburg trägt den Namen eines Adelsgeschlechts.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Henneberg erfolgte im Jahr 1096 im Zusammenhang mit Graf Godebold II. und Poppo von Henneberg. Eine Blütezeit erlebte die Anlage zwischen 1220 und 1274, als sie umfassend umgebaut und befestigt wurde. Nach einer Teilung des Grafenhauses im Jahr 1274 verlor die Henneburg ihre Funktion als Hauptresidenz, doch Um- und Ausbauten in späteren Epochen zeugen von ihrer anhaltenden Bedeutung. Im Jahr 1310 wurde Berthold VII. von Henneberg-Schleusingen, dem die Burg 1274 zufiel, in den Fürstenstand erhoben. Ein Teil der Burg wurde 1393 als Mitgift verpfändet, was zu wiederholten Streitigkeiten führte. Im Mai 1525 soll die Burg während der Bauernkriege eingenommen, geplündert und in Brand gesteckt worden sein.
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Lage: 50.4915, 10.3613