Privatbesitz
Burgruine Hauseck
Östlich von Hirschbach im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach steht die Burgruine Hauseck, eine ehemalige spätmittelalterliche Adelsburg. Sie gliedert sich in eine Oberburg auf einem Felsriff und eine Unterburg, deren Reste heute von einem privaten Anwesen überbaut sind.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Hauseck erfolgte im Jahr 1338 im Rahmen eines Teilungsvertrags der Pfalzgrafschaft. Da sie im Hausvertrag von Pavia 1329 noch nicht genannt wurde, wird ihre Erbauung zwischen 1329 und 1338 vermutet, möglicherweise unter Herzog Rudolph I. zur Sicherung seiner Machtansprüche. Die Pfalzgrafen mussten die Burg jedoch 1353 an König Karl IV. verpfänden, der sie 1354 an Konrad von Kemnath als böhmisches Lehen vergab. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter die Familie von Wildenstein und Ulrich von Henfenfeld, erwarb Stephan von Wolfstein die Burg 1380. Obwohl Hauseck böhmisches Lehen blieb, fiel das Öffnungsrecht ab 1373 an die Bayernherzöge. Vor 1489 ging die Burg an Jörg Petz, später an Sebold Peringsdorfer und Jobst II.
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Lage: 49.5526, 11.5577