Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Hauenfels
Die Burgruine Hauenfels, eine ehemalige Höhlenburg, liegt am Ölberg nahe Gütighofen im Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Ihre Besonderheit liegt in der ungewissen Geschichte und der Tatsache, dass sie in einen Felsüberhang hineingebaut wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Hauenfels sind weitgehend unerforscht und es ist umstritten, ob es sich tatsächlich um eine Burganlage handelte. Der Name „Hauenfels“ basiert auf einer Fehlinterpretation der Bezeichnung „Huwensteine“, die korrekterweise „Eulenstein“ bedeuten würde. Eine mögliche Ersterwähnung als „Huwensteine“ findet sich in einem Hofrodel des Klosters St. Ulrich aus dem Jahr 1316. Funde vor Ort deuten auf eine Nutzung vom 13. bis ins frühe 16. Jahrhundert hin. Im Dreißigjährigen Krieg diente die Anlage dem Dominikanerpater Michael als Versteck, von wo aus er einen erfolgreichen Kleinkrieg gegen die Schweden führte. Später wurde sie von Räuberbanden als Unterschlupf genutzt. Ende der 1990er Jahre wurden Teile des Mauerwerks durch Vandalismus beschädigt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bau_am_%C3%96lberg_%28Burg_Hauenfels%29_01.JPG
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Lage: 47.9186, 7.7676