Privatbesitz
Burgruine Hardegg

Die Burgruine Hardegg, eine romanische Zwillingsburg, steht auf einem bewaldeten Hügel bei Zweikirchen in Kärnten, Österreich. Die Überreste dieser Anlage sind heute ein geschütztes Denkmal.
Geschichte+
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hardegg im Jahr 1134 mit der Nennung von Mengotus de Hardeche und seinem Sohn Gotpoldus. Das Geschlecht derer von Hardegg, die als Ministeriale der Kärntner Herzöge dienten, erlosch jedoch bereits 1176 mit Hertwig von Hardegg. Später, im Jahr 1264, löste Seifried von Mahrenberg die Burg als Schenkung für den Bau eines Zisterzienserklosters an den Bischof von Bamberg ein. Da Seifried kurz darauf verstarb, kam der Klosterbau nicht zustande, doch Hardegg verblieb zunächst im Besitz Bambergs, bevor es Anfang des 14. Jahrhunderts wieder an die Kärntner Herzöge fiel. Herzog Albrecht von Österreich verlieh die Burg 1346 an Friedrich und Konrad von Auffenstein. Ihnen folgten die Khevenhüller und im frühen 16. Jahrhundert die Brüder Leininger als Burgherren. Im Jahr 1527 wurde Hardegg als Lehen an den Kärntner Münzmeister Hieronymus Puecher übergeben. Ab dem 17. Jahrhundert begann der Verfall der Burg, der sich durch rasche Besitzerwechsel und möglicherweise auch durch die Einführung der Dachsteuer im 18. Jahrhundert beschleunigte.
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Lage: 46.7172, 14.2581