Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Hanstein

Die Burgruine Hanstein, eine der größten ihrer Art in Mitteldeutschland, steht bei Bornhagen im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Ihre strategische Lage nahe dem Dreiländereck von Thüringen, Niedersachsen und Hessen macht sie zu einem Zeugnis vergangener Zeiten.
Geschichte+
Die erste gesicherte Erwähnung der Burg Hanstein erfolgte im Jahr 1070, als sie von Heinrich IV. zerstört wurde. Zu dieser Zeit gehörte sie Graf Otto von Northeim und muss bereits einige Jahre zuvor errichtet worden sein. Nach dem Aussterben der Northeimer Grafen im Jahr 1144 ging die Burg in welfischen Besitz über. Im Jahr 1209 gelangte sie an den Mainzer Erzbischof, der 1308 den Bau der heutigen Anlage durch Heinrich und Lippold von Hanstein veranlasste. Die Familie von Hanstein nutzte die Burg als Grenzfestung und erweiterte ihren Besitz im 14. und 15. Jahrhundert, was zur Bildung des adligen Gerichts Hanstein führte. Da ihnen der Erwerb einer Stadtherrschaft verwehrt blieb, verlegten sich die Herren von Hanstein zeitweise auf das Raubrittertum.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.3394, 9.9400