Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Haichenbach

Die Burgruine Haichenbach, auch bekannt als Kerschbaumerschlössl, liegt auf einem Bergrücken in Oberösterreich mit Blick auf die Schlögener Schlinge der Donau. Diese ehemalige Höhenburg ist ein Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Geschichte.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Haichenbach, damals noch als Eichenbach, datiert auf das Jahr 1160, als Otto und Wernher de Eichenbach als Ministerialen genannt wurden. Im Jahr 1220 nannte sich Otto II. bereits von Haichenbach. Rudin von Haichenbach veräußerte die Festung 1258 an Wok von Rosenberg. Nur zehn Jahre später, 1268, war Ulrich von Haichenbach der Burgherr. Ein Brand zerstörte die Burg 1273, woraufhin Rueger von Haichenbach im Jahr 1274 die Nutzung seiner Wälder gestattete, um im Klosterspital wohnen zu können, während Haichenbach wieder aufgebaut wurde. Rueger verkaufte 1303 den Großteil seines Besitzes an das Bistum Passau, und sein Sohn Rudel folgte 1337 mit dem Verkauf des restlichen Eigentums. Das Bistum Passau verwaltete die Burg fortan durch Pfleger, verpfändete sie zeitweise an die Schaunberger (1381) und vergab sie später als Lehen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Haichenbach-1.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.4347, 13.8550