Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Güssenberg

Die Burgruine Güssenberg, ein Zeugnis hochmittelalterlicher Baukunst, steht auf einem Hügelsporn über Hermaringen in Baden-Württemberg. Von der einst wehrhaften Anlage sind noch Teile der Schildmauer und des Bergfrieds erhalten.
Geschichte+
Die Burg Güssenberg war der Stammsitz der Herren von Güssenberg, einer Familie, die zeitweise zahlreiche Orte in der Umgebung kontrollierte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein Diepold Gusse im Jahr 1171 als Zeuge in kaiserlichen Dokumenten. Im Jahr 1328 ging die Lehnshoheit auf die Grafen von Helfenstein über. Um 1350 wurde die Burg durch den Bau einer Schildmauer und weitere Umbauten verstärkt. Nachdem die Güssen von Güssenberg ausgestorben waren, fiel das Lehen an die Güssen von Haunsheim, die es 1372 an die Grafen verkauften. Die Güssenburg diente fortan als Verwaltungsmittelpunkt der gräflichen Besitzungen im Brenztal. Im Jahr 1448 kam die Herrschaft an das Haus Württemberg.
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Lage: 48.6006, 10.2469