Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Grubenhagen

Im Landkreis Northeim in Niedersachsen liegt die Burgruine Grubenhagen, eine mittelalterliche Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert. Unweit von Einbeck gelegen, ist sie ein Zeugnis welfischer Geschichte.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Grubenhagen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, wobei die genaue Bauzeit und die Bauherren, ob die Grafen von Dassel oder die Welfen, nicht eindeutig feststehen. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1263, als die Herren Grubo von Grubenhagen als Burgmannen dienten. Ende des 13. Jahrhunderts gelangte die Burg in den Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Sie wurde namensgebend für das 1291 gegründete Fürstentum Grubenhagen, diente jedoch nie als dessen Hauptresidenz. Im Jahr 1448 wurde die Burg belagert, nachdem Heinrich III. von Braunschweig-Grubenhagen Geiseln genommen hatte. Eine breite Koalition aus Fürsten und Städten scheiterte jedoch an der Einnahme, da Uneinigkeit über das weitere Vorgehen herrschte. Nach dem Aussterben der Grubenhagener Linie der Welfen im Jahr 1596 verfiel die Burg zunehmend. Im 19. Jahrhundert wurde ein Pferdestall an den Bergfried angebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grubenhagen_Turm_2.jpg
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Lage: 51.7647, 9.8172