Privatbesitz
Burgruine Grimnitz

Die Burgruine Grimnitz in Joachimsthal ist eine romanische Grenzbefestigung der Askanier. Ursprünglich als Jagdsitz genutzt, sicherte sie Wege und diente später als Standort einer Glashütte.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Grimnitz datiert auf das Jahr 1297, doch Historiker gehen davon aus, dass sie bereits früher unter den askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg existierte. Sie diente als Jagdsitz in der Schorfheide und sicherte die Straße zwischen Werbellinsee und Grimnitzsee, die in Richtung Uckermark und Pommern führte. Nach der Erbteilung fiel die Burg an die johannische Linie und wurde zum Jagdsitz von Otto IV. und seinen Nachfolgern bis zu Waldemar dem Großen. Ab 1340 verfiel die Anlage, wurde aber 1514 unter Kurfürst Joachim I. wieder instand gesetzt und durch Caspar Theiss modernisiert. Ein Ereignis war die Unterzeichnung des Erbvertrags zwischen Brandenburg und Pommern im Jahr 1529 auf Grimnitz.
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Lage: 52.9782, 13.7593