Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Gräfenstein

Die Burgruine Gräfenstein, auch als Merzalber Schloss bekannt, ist eine Felsenburg im Pfälzerwald. Sie steht auf einem zwölf Meter hohen Felsplateau und gilt als eine der bedeutendsten stauferzeitlichen Burganlagen in Rheinland-Pfalz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Gräfensteins stammt aus dem Jahr 1237, in einer Teilungsurkunde der Grafen von Leiningen. Die zentrale Anlage mit Bergfried und Palas wird auf das 12. Jahrhundert und somit auf die Stauferzeit datiert. Im Jahr 1317 ging die Burg an die Seitenlinie Leiningen-Dagsburg über, die jedoch bereits 1367 einen Großteil an Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz veräußern musste. Durch Heirat gelangte Gräfenstein 1421 an die Grafen von Leiningen-Hardenburg, die die Unterburg erweiterten. Nach einer Zerstörung im Deutschen Bauernkrieg 1525 erfolgte ab 1535 der Wiederaufbau. 1540 erwarb Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Veldenz die Burg, machte sie zu seinem Wohnsitz und führte die Reformation ein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Graefenstein_kern.jpg
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Lage: 49.2409, 7.7568