Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Gösting

Im 13. Grazer Stadtbezirk Gösting liegt die Burgruine Gösting, eine Höhenburg, die den Taldurchgang der Mur sicherte und Ausblicke über das Grazer Becken bot.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Gösting reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, mit einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1042. Kaiser Heinrich III. übertrug damals Land an Markgraf Gottfried, der Gösting später an seinen Bruder Adalbero von Würzburg vererbte. Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Eppensteiner und Traungauer, und verblieb bis ins 17. Jahrhundert im landesfürstlichen Besitz. Im 15. Jahrhundert wurde die Anlage zu einer Festung ausgebaut, um Schutz vor den Bedrohungen durch Türken und Ungarn zu bieten und diente als Teil eines Warnsystems. Ein Ereignis im Jahr 1723, als ein Blitz das Pulverlager traf, führte zur Zerstörung großer Teile der Burg. Ein Wiederaufbau unterblieb, stattdessen entstand am Fuße des Berges das barocke Schloss Gösting. Ab 1790 setzte der Verfall ein, und im 19. Jahrhundert wurden Teile der Mauern für den Bahnbau abgetragen.
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Lage: 47.1038, 15.3814