Privatbesitz
Burgruine Gödersheim

Die Burgruine Gödersheim, eine spätgotische Wasserburgruine, befindet sich im Tal des Neffelbaches nahe Nideggen-Wollersheim im Kreis Düren. Sie steht seit 1993 unter Denkmalschutz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Gödersheim datiert auf das Jahr 1343, als sie im Besitz der Familie von Gödersheim war. Im Jahr 1373 wurde Johann von Vlatten als Eigentümer genannt. Durch eine Heirat gelangte die Anlage 1474 an die Herren von Lülsdorf, welche um 1500 die heute sichtbare Wasserburg errichteten. Im Jahr 1630 erwarb die Familie von Rohe genannt Obsinnich die Burg. Spätestens 1642 wechselte der Besitz durch Heirat an Gotthard von Merode-Houffalize. Sein Sohn Johann Wilhelm und dessen Frau Anna Maria von Holtorp ließen um 1708 das Zwingertor umgestalten, was durch ein Allianzwappen belegt war. Als die Familienlinie von Merode 1826 erlosch, ging die Burg an die Familie Graef über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Nideggen-Wollersheim_Denkmal-Nr._113,_Burg_G%C3%B6dersheim_%281426%29.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6727, 6.5473