Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Glanegg

Die Burgruine Glanegg, eine der größten Wehranlagen Kärntens, steht im Glantal in der Gemeinde Glanegg, Österreich. Ihre weitläufige Struktur und die Mischung aus romanischen bis Renaissance-Elementen zeigen ihre lange Geschichte und ihre einstige Bedeutung als Kontrollpunkt des Glantals.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Glanegg datiert auf das Jahr 1121, als sie im Besitz des Kärntner Herzogs Heinrich III. aus dem Hause der Eppensteiner war. Nach seinem Tod im Jahr 1122 ging die Burg an seinen Neffen, Graf Bernhard von Spanheim, über. Dieser vermachte sie wiederum seinem Neffen, dem Markgrafen Ottokar III. von Steyr. Nach dem Tod von dessen Sohn, Herzog Ottokar IV., im Jahr 1192, fiel die Burg an Leopold V. In den folgenden Jahrzehnten wechselte Glanegg mehrfach den adeligen Besitzer. Zwischen 1473 und 1478 widerstand die Burg erfolgreich den Angriffen der Türken. Im Jahr 1534 gelangte König Ferdinand I. in den Besitz der Burg, musste sie jedoch aufgrund hoher Schulden an Ulrich II.
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Lage: 46.7267, 14.1819