Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Glambeck

Die Burgruine Glambeck, eine mittelalterliche Niederungsburg, erhebt sich auf der Halbinsel Burgtiefe im Süden Fehmarns. Obwohl heute nur noch Reste sichtbar sind, war sie einst ein zentraler Schauplatz der Inselgeschichte und gilt als eine der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Steinburgen Schleswig-Holsteins.
Geschichte+
Die Burg Glambeck wurde im Jahr 1210 auf Geheiß des Dänenkönigs Waldemar II. errichtet und entwickelte sich zum wichtigsten historischen Ort Fehmarns. Im Jahr 1248 war sie Schauplatz der Hochzeit von König Eriks IV. Bruder Christoph mit Margarete Sambiria. Die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von Auseinandersetzungen zwischen den Holsteiner Grafen und den dänischen Königen. 1307 wurde der „Glambeker Vergleich“ auf der Burg geschlossen, ein Schiedsspruch König Eriks VI. im Konflikt des Landadels mit den Holsteiner Grafen. König Christoph II. erließ 1320 auf der Burg das „Älteste Fehmarnsche Landrecht“. Nach der Belehnung Johanns III. von Holstein-Kiel mit Fehmarn im Jahr 1326 wurde das Glambeker Gericht abgeschafft. 1358 fiel die Burg an den dänischen König Waldemar IV., wurde aber bereits 1359 von Adolf VII. von Holstein-Kiel zurückerobert.
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Lage: 54.4122, 11.2083