Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Gieselwerder
Die Burgruine Gieselwerder, eine ehemalige Wasserburg, befindet sich im Ortsteil Gieselwerder der Gemeinde Oberweser im Landkreis Kassel in Hessen.
Geschichte+
Bereits im 11. Jahrhundert stand auf der damaligen Weserinsel „Gieselwerder“ eine kleine Wasserburg mit einem Herrenhaus, einem Bergfried und einigen Nebengebäuden. Um 1231 fiel die Burg an den Mainzer Bischof Siegfried III., der die Grafen von Dassel als Burgmannen einsetzte und auch von den Burgen Schöneberg und Ziegenberg Burgmannen rekrutierte. Im Jahr 1257 verlor Mainz die Burg unter Bischof Gerhard I. in einer Fehde an den Welfen Albrecht den Großen. Der Besitz der Burg war in der Folgezeit mehrfach umstritten. Bis 1538 diente Gieselwerder den Herren von Werder als Amtssitz. Nach der Verlegung des Amtssitzes auf die Sababurg blieben Gericht und Zolleinnahmestelle für Wasser- und Landzoll bestehen, während die Burg selbst verfiel. Anfang des 18. Jahrhunderts entstand an dieser Stelle ein Fachwerkhaus, das ab 1851 die Renterei beherbergte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 51.6000, 9.5512