Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Freudenstein

Die Burgruine Freudenstein, eine einstige mittelalterliche Ministerialenburg, liegt auf einem Felssporn in Feldkirchen an der Donau im Bezirk Urfahr-Umgebung, Oberösterreich.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Freudenstein erfolgte im Jahr 1278, als Heinrich von Lichtenhag sie an Ulrich von Lobenstein verlieh. Nur sechs Jahre später, 1284, wurde die Burg, die sich damals im Besitz von Konrad von Sumerau befand, von Herzog Albrecht I. erobert. Um 1303 gehörte sie dem Kloster Niedernburg bei Passau. Eine Urkunde von 1308 belegt, dass Freudenstein später in den Besitz der Piber zu Lobenstein überging. Die Brüder Ulrich und Friedrich Prüschenkh verkauften die Anlage 1333 an Eberhard von Wallsee, einen Hauptmann im Land ob der Enns. Er war von den Habsburgern beauftragt, die Macht der Schaunberger zu brechen. Trotz des Widerstands von Graf Heinrich von Schaunberg, dessen Stammsitz in der Nähe lag, entschied Herzog Albrecht von Österreich, dass die Burg bei den Wallseern verbleiben sollte. Eberhard von Wallsee setzte Burggrafen ein, darunter Trentzlin Walch, Hans Prembser (1376) und Hans Taumichler (1396).
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Lage: 48.3519, 14.0968