Die Burgruine kann besichtigt werden.
Burgruine Frauenstein
Die Burgruine Frauenstein, ursprünglich als Grenzfestung errichtet, diente dem Schutz wichtiger Handelswege und des regionalen Silberbergbaus.
Geschichte+
Um 1200 entstand die Höhenburg Frauenstein als strategische Grenzbefestigung zwischen der Mark Meißen und Böhmen. Ihre erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1272. Die anfängliche Kernburg, bestehend aus einem Wohnturm, wurde später um einen zweiten Turm erweitert und verbunden. Im späten 13. Jahrhundert kam ein Palas mit Kapelle hinzu, gefolgt von der großen Ringmauer in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Jahr 1329 verpfändete der Meißner Markgraf die Burg an den Burggrafen von Meißen. Nach dem Aussterben der Meinheringer 1426 und der Übernahme durch die Vögte von Plauen kam es zu Erbstreitigkeiten, in deren Verlauf die Wettiner die Burg 1438 erheblich beschädigten. 1473 ging die Burg an die Familie von Schönberg, die zwischen 1585 und 1588 ein nahegelegenes Schloss errichten ließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 50.8043, 13.5395