Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Forchtenberg

Die Burgruine Forchtenberg, eine mittelalterliche Anlage, befindet sich in Forchtenberg im Hohenlohekreis auf einem Bergsporn oberhalb des Kochers.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Forchtenberg reichen bis ins frühe 13. Jahrhundert zurück. Konrad von Dürn, der durch Heirat Landbesitz am Kocher erworben hatte, ließ die Burg zur Sicherung seiner Besitztümer errichten. Bis 1234 war der Bau vollendet. Im Zuge der Burggründung entstand auch die unterhalb gelegene Stadt Forchtenberg, während das ältere Wülfingen aufgegeben wurde. Nach Konrads kinderlosem Enkel Ruprecht ging die Burg 1323 an Kraft II. von Hohenlohe über. Die Hohenloher nutzten die Anlage zeitweise als Residenz und Witwensitz, später als Amtssitz und Lagerstätte für den Zehnten. Während der Renaissance erfuhr die Burg einen schlossartigen Ausbau. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie jedoch von schwedischen Truppen weitgehend zerstört. Der Amtssitz wurde daraufhin in die Stadt verlegt. Lediglich der große Gewölbekeller wurde nach 1680 erweitert und zur Einlagerung des Weinzehnten genutzt.
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Lage: 49.2879, 9.5651