Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Falkenstein

Auf einer Kalkklippe im nördlichen Weinviertel steht die Burgruine Falkenstein mit Blick über Südmähren. Einst als Reichsfeste errichtet, ist sie heute ein Ziel für Geschichtsinteressierte und Wanderer.
Geschichte+
Um 1050 entstand die erste Burganlage, vermutlich im Zuge der bairischen Kolonisation unter Kaiser Heinrich III. und den Grafen von Neuburg-Falkenstein. Im Jahr 1106 ging die Burg wohl durch die Heirat Leopolds III. mit der Kaisertochter Agnes in landesfürstlichen Besitz über. Bis 1571 blieb sie ein landesfürstliches Lehen, wurde jedoch oft als Pfand an verschiedene Adelsgeschlechter vergeben, darunter die Liechtensteiner und die Fünfkirchen. Maximilian II. verkaufte die Burg 1572 an Hans Freiherr von Trautson, der sie zu einer Renaissancefestung ausbaute. Im Jahr 1539 diente die Burg als Gefängnis für 150 Anhänger der Täuferbewegung, die später als Galeerensklaven verkauft werden sollten; dem Chronisten Kaspar Braitmichel gelang die Flucht. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg 1645 von den Schweden eingenommen, aber nicht zerstört. Der Verfall setzte Ende des 17. Jahrhunderts ein, als die Burg auch als Steinbruch genutzt wurde. Nach dem Aussterben der Trautson ging Falkenstein an die Auersperg, später an die Bartenstein und 1850 an die Freiherrn Vrints.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_Falkenstein_%28Nieder%C3%B6sterreich%29.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.7242, 16.5787