Museum
Burgruine Eppstein

Auf einem Felssporn über der hessischen Stadt Eppstein im Main-Taunus-Kreis steht die Burgruine Eppstein, eine Höhenburg. Einst die Hauptresidenz der Herren von Eppstein, die sich nach ihr benannten, ist sie heute ein Wahrzeichen der Region.
Geschichte+
Archäologische Funde datieren die Gründung der Burg ins 10. Jahrhundert, als sie als Reichsburg zur Grenzsicherung errichtet wurde. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1122. Schon kurz darauf gelangte sie in den Besitz des Erzstifts Mainz, das sie Ende des 12. Jahrhunderts als Lehen an die Herren von Hainhausen vergab. Diese nahmen den Namen „Herren von Eppstein“ an und machten die Burg zum Zentrum ihres Territoriums. Nach einer Familienzweigung fiel die Anlage 1433 an die Linie Eppstein-Münzenberg. Finanzielle Engpässe führten 1492 zum Verkauf der Westhälfte an die Landgrafschaft Hessen, die diesen Teil schlossartig ausbaute und als Verwaltungszentrum nutzte. Mit dem Tod des letzten männlichen Eppsteiners 1535 gelangte die verbleibende Osthälfte über die Grafen zu Stolberg an Kurmainz. 1803 fiel die Burg an das Herzogtum Nassau, das die bereits verfallene Anlage 1804 zum Abbruch versteigerte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.1404, 8.3931