Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Eilenburg

Die Burgruine Eilenburg in Nordsachsen hat Ursprünge im 9. Jahrhundert, als sie als slawische Befestigung errichtet wurde. Ihre markanten Wohntürme und die Ringmauer sind Zeugnis sächsischer Landesgeschichte.
Geschichte+
Die Anlage entstand vermutlich im 9. Jahrhundert als slawische Befestigung. Im 10. Jahrhundert wurde sie zum Zentrum des Burgwards Ilburg und kam um die Jahrtausendwende in den Besitz der Wettiner, die ihr den Namen für das Adelsgeschlecht zu Eulenburg gaben. Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts erfuhr die Burg einen Ausbau mit einer Ringmauer und mehreren Backsteintürmen. Im Spätmittelalter wechselte die Eilenburg mehrfach den Besitzer und wurde 1386 in der Merseburger Bischofsfehde zerstört. Nach dem Wiederaufbau durch Markgraf Wilhelm I. diente sie als landesherrschaftlicher Amtssitz. Im 16. Jahrhundert weilte Martin Luther hier.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.4594, 12.6234