Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Eckartsburg

Die Burgruine Eckartsburg liegt auf einem Bergrücken oberhalb der Kleinstadt Eckartsberga im Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt.
Geschichte+
Die Eckartsburg wird oft mit Markgraf Ekkehard I. von Meißen in Verbindung gebracht, der sie um 998 an der Via Regia errichtet haben soll, auch wenn definitive Beweise fehlen. Eine erste gesicherte Erwähnung der Burg findet sich in einer Urkunde König Heinrichs IV. aus dem Jahr 1066. Zwischen 1112 und 1115 war sie kurzzeitig an Wiprecht von Groitzsch II. verlehnt. Im Jahr 1121 ging die Eckartsburg in den Besitz des thüringischen Grafen Ludwig des Springers über. Die heute sichtbare romanische Anlage wurde um 1200 von Hermann I., Pfalzgraf von Sachsen und später Landgraf von Thüringen, errichtet. Unter den Ludowingern war die Burg militärisch bedeutsam und ein Zentrum höfischer Kultur. Nach dem Thüringischen Erbfolgekrieg fiel die Burg 1247 an die Wettiner, die sie als Stützpunkt nutzten. Albrecht der Entartete, ein Sohn Heinrichs des Erlauchten, machte die Eckartsburg zu einem seiner Sitze. Im 15. Jahrhundert diente sie Herzogin Anna von Österreich, der verstoßenen Gemahlin Wilhelms III.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
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Lage: 51.1215, 11.5591