Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Dischingen

Das Geschlecht der Edelknechten von Dischingen ist in den Lagerbüchern der Gemeinde Weilimdorf verzeichnet. Es taucht zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert in Weilimdorf auf. Diese bewohnten ihre Höhenburg oberhalb des Lindenbaches im Gewand Stellenrain südwestlich von Weilimdorf. Im 12. Jahrhundert brannte die Burg, die vermutlich aus Holz errichtet war, aus. An derselben Stelle baute man die Burg wieder auf, allerdings aus Stein. Nach einem erneuten Feuer im Jahre 1311 wurde Dischingen endgültig aufgegeben. Nach Plünderungen im 14. und 15. Jahrhundert und dem Aushub eines Steinbruchs nahe der Burg zerfiel sie ganz. Anschließend war über Jahrhunderte die genaue Lage der Ruinen nicht bekannt. Erst 1950 wurde die alte Räuberburg (so der Spitzname im Volksmund) ausgegraben und in den heutigen Zustand versetzt. Bei den Ausgrabungen wurden auch einige alte Tonscherben gefunden. Die Reste geben Aufschluss darüber, wie die Festung einst ausgesehen haben könnte:
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Lage: 48.7978, 9.1152