Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Büraburg

Auf dem Büraberg oberhalb von Fritzlar-Ungedanken in Hessen steht die Burgruine Büraburg, eine einstige fränkische Höhenburg. Von der Anlage sind heute nur noch Reste sichtbar, doch eine alte Kirche inmitten eines Friedhofs dient noch immer als Ziel von Wallfahrten.
Geschichte+
Die Büraburg wurde um 680 als fränkische Reichsburg errichtet, um das Edergebiet zu schützen. Sie umfasste eine Fläche von etwa acht Hektar, war von einer mindestens 1,50 Meter dicken Mörtelmauer umgeben und besaß mehrere Türme sowie drei Tore. Um 700 wurden die Befestigungen mit dickeren Mauern verstärkt. Im Jahr 723 nutzte der heilige Bonifatius die Burg als Stützpunkt, als er die Donareiche fällte. 742 wurde die Büraburg von Bonifatius zu einem Bistum erhoben, dessen erster Bischof Witta war. Bereits 755 wurde das Bistum jedoch dem Erzbistum Mainz angegliedert.
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Lage: 51.1206, 9.2364