Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Brandenburg

Nahe Lauchröden im Wartburgkreis, Thüringen, steht die Burgruine Brandenburg, eine Doppelburg. Ihre strategische Lage im mittleren Werratal machte sie einst zu einem wichtigen Bollwerk an einem historischen Handelsweg.
Geschichte+
Bereits in der vorrömischen Eisenzeit war der Burgberg besiedelt. Die Existenz der Brandenburg lässt sich bis ins Jahr 1224 zurückverfolgen, als Graf Ludwig II. von Wartberg sich auch nach Brandenburg benannte. Im Jahr 1279/80 verkaufte Albert II. von Brandenburg die Herrschaft an Landgraf Albrecht II. den Entarteten, der sie 1290 an seinen Sohn Apitz weitergab. Spätestens ab dem 14. Jahrhundert bestand die Anlage aus zwei eigenständigen Burgen, der Nieder- und der Oberburg, die bis auf kurze Unterbrechungen unterschiedliche Besitzer hatten. Die Ostburg, auch Oberburg genannt, war ab 1322 ein landgräfliches Lehen der Herren von Heringen und wechselte danach häufig den Besitzer, bis sie von 1415 bis 1892 den Herren von Herda zu Brandenburg gehörte. Die Westburg, auch Niederburg genannt, war ab 1306 im Besitz der Stadt Erfurt und wurde später ebenfalls an die Herren von Heringen verpfändet. Ab 1411 übernahmen die Herren von Reckrodt die Westburg und hielten sie bis 1703. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verloren die Burgen ihre militärische Bedeutung und verfielen, dienten sogar als Steinbruch.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=615
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9940, 10.1729