Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Birchiburg

Die Burgruine Birchiburg, eine einstige Höhenburg, liegt im hinteren Möhlintal unterhalb des Klosters St. Ulrich am Nordhang des Birkenberges.
Geschichte+
Der Birkenberg, auf dem die Burg liegt, wurde bereits im Jahr 1291 als „manlehen ze birchiberg“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg selbst wird 1347 in einem Testament als „festi ze Birchiberg“ erstmals genannt. Sie gehörte der Familie Schnewlin der Gresser, die hier als Burgherren residierten. Johann Schnewlin der Gresser vermachte die Anlage den Söhnen seines Bruders Konrad Snewlin von Oberlinden, da sein eigener Sohn Augustinermönch war. Dieser Familienzweig nannte sich fortan „von Birchiberg“. Um 1377/78 ereilte die Burg ein unbekanntes Schicksal, das zu ihrer Zerstörung führte. Es wird vermutet, dass es sich um eine Strafaktion handelte, an der möglicherweise auch die Freiburger Bürgerschaft im Rahmen des Oberrheinischen Städtebundes beteiligt war. Zwischen 1998 und 2002 wurden auf dem Burggelände archäologische Ausgrabungen durchgeführt, die neue Erkenntnisse über die Anlage lieferten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Andreas Schwarzkopf / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9058, 7.8295