Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Arnstein

Die Burgruine Arnstein, Stammsitz der Herren von Arnstein, erhebt sich im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Die Anlage mit ihrem Palasbau zieht seit dem 19. Jahrhundert als „romantische Ruine“ Besucher an.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Arnstein erfolgte im Jahr 1156, als Walther II. den Namen der Burg annahm. In dieser Zeit entstand die erste romanische Burganlage, von der heute noch die beiden östlichen Rundtürme und die dazwischenliegende Ringmauer erhalten sind. Die Herren von Arnstein, durch Heirat mit den Askaniern und Wettinern verbunden, zählten zu den einflussreichsten Adelsgeschlechtern Sachsens und besaßen Ländereien im Harzvorland. Um 1294 trat Walther IX. in den Deutschen Orden ein und übergab die Burg seinem Schwager Otto von Falkenstein. Nach dem Aussterben der Falkensteiner im Jahr 1334 ging die Herrschaft an die Grafen von Regenstein über, die sie 1387 an die Grafen von Mansfeld veräußerten. Um 1400 wurde der gotische wohnturmartige Saalgeschossbau errichtet. Nach Zerstörungen im Bauernkrieg erfolgte um 1530 ein Wiederaufbau unter Graf Hoyer IV., wobei das Mittelhaus entstand.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.6844, 11.4108