Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Arnstein

Die Burgruine Arnstein, im Volksmund auch als Ottendorfer Raubschloss bekannt, steht auf einem gleichnamigen Berg rechtsseitig des Kirnitzschtals.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Arnstein datiert auf den 4. August 1436. Zu dieser Zeit war die Anlage im Besitz der Berken von der Dubá und wurde an den böhmischen Adligen Siegmund von Wartenberg aus Tetschen verpfändet. Da von Wartenberg durch seine Raubzüge sächsische und bischöflich-meißnische Gebiete sowie Handelswege bedrohte, belagerten das Kurfürstentum Sachsen und der Sechsstädtebund die Burg noch im selben Jahr. Nach einem Waffenstillstand wurde im Oktober 1436 ein Friedensvertrag unterzeichnet. Doch bereits ein halbes Jahr später überfiel ein Gefolgsmann von Wartenbergs mehrere Dörfer, entführte deren Bewohner und raubte Vieh. Daraufhin verbündeten sich 1437 die sächsischen Fürsten mit Heinrich von der Dubá von Wildenstein, belagerten die Burg erneut und brannten sie nieder.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 50.9288, 14.2893