Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Andělská Hora (Engelsburg)
Burg Andělská Hora (deutsch Engelsburg) befindet sich südöstlich von Karlsbad im Okres Karlovy Vary in Nordwestböhmen in Tschechien.
Bis heute befinden sich die Überreste der ehemals mächtigen Burg auf den hohen Phonolithfelsen. Gegründet wurde sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts von den Herren von Riesenburg (Burg Rýzmburk), die gleichzeitig auch das obere Schloss in Petschau errichteten. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1402 in Verbindung mit Borso von Riesenburg (Boreš z Oseka). In der darauf folgenden Zeit hatte die Burg mehrere Eigentümer. 1406 Ulrich Zajíc von Hasenburg (Oldřich Zajíc z Házmburka), nach seinem Tod spätestens 1414 die königliche Kammer. Während der Hussitenkriege, ab 1430, hatte sie der Hussiten Hauptmann Jakob von Wrzessowitz (Jakoubek z Vřesovic) eingenommen, der von hier aus Eroberungszüge nach Elbogen (Loket), Eger (Cheb) und nach Bayern unternahm. Zur Jahreswende 1436/37 nahm der kaiserliche Kanzler Kaspar Schlick die Engelsburg in Besitz, der sie bereits 1434 gepfändet hatte. Er setzte die baufällige Burganlage wieder in Stand.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://cs.wikipedia.org/wiki/And%C4%9Blsk%C3%A1_Hora_%28hrad%29#mediaviewer/Soubor:Andelska_Hora_CZ_01.JPG
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Lage: 50.2056, 12.9639