Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Alvensleben

In Bebertal, einem Ortsteil der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt, befindet sich die Burgruine Alvensleben, auch bekannt als Veltheimsburg. Sie war einst eine Anlage, die das Archidiakonat Alvensleben schützte und zur Entstehung eines Marktfleckens beitrug.
Geschichte+
Die Bischöfe von Halberstadt gründeten die Burg Alvensleben zum Schutz des Archidiakonats. Eine erste, wenn auch ungesicherte Erwähnung datiert auf das Jahr 964. Im 12. und 13. Jahrhundert war die bischöfliche Ministerialfamilie von Alvensleben als Burgvögte tätig. Anfang des 14. Jahrhunderts ging die Bischofsburg in den Besitz der Erzbischöfe von Magdeburg über, die sie oft verpfändeten. Von 1534 bis 1598 wurde sie von Gebhard XVII. von Alvensleben und seinen Söhnen wiederhergestellt. Später diente sie als Amtssitz, bis der Betrieb 1649 und der Amtmannsitz 1685 in den Markt Alvensleben verlegt wurden, woraufhin die Burg bis auf den Turm verfiel. Die Markgrafenburg wurde vor 1245 von den Markgrafen von Brandenburg neben der Bischofsburg errichtet und 1439 an die Herren von Veltheim verlehnt. Diese erweiterten sie im 18. Jahrhundert um ein Herrenhaus und nannten sie Veltheimsburg. Umbauten erfolgten 1882 und 1910. Eine dritte Burg, die Ritterburg, wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von Gebhard I. von Alvensleben erbaut und später an den Bischof von Halberstadt verkauft; ihre genaue Lage ist jedoch ungeklärt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 52.2395, 11.3305