Die Burgruine kann einmal im Jahr besichtigt werden
Burgruine Altenburg
Die Burgruine Altenburg, eine historische Höhenburg in Hessen, erhebt sich auf einer Basaltkuppe in Felsberg-Altenburg. Sie ist die ältere und kleinere Schwesterburg der nahegelegenen Felsburg und spielte eine Rolle bei der Kontrolle des Ederübergangs.
Geschichte+
Die Altenburg, vermutlich von einem unbekannten Amtsgrafengeschlecht aus der Stauferzeit erbaut, diente wahrscheinlich als erster Wohnsitz der Amtsgrafen von Felsberg. Ihre strategische Bedeutung wuchs, nachdem Erzbischof Konrad von Mainz 1185 die Heiligenburg auf der gegenüberliegenden Ederseite errichtete. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1322, als die Witwe Werner von Besses sie an Landgraf Otto I. von Hessen verkaufte. Landgraf Heinrich II. erneuerte die Anlage, um seine Position gegenüber Mainz zu stärken. Teile der Burg wurden 1352 an die Brüder Hermann und Gottschalk von Holzheim verpfändet, die später die Mantelmauer und den Bergfried mit Zinnenkranz zwischen 1388 und 1392 errichteten. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg von fränkischen Truppen eingenommen und niedergebrannt, wodurch der Palas in Trümmer fiel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Altenburg_%28Felsberg%29#mediaviewer/Datei:Altenburg_zu_Felsberg_2007.JPG
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Lage: 51.1193, 9.4056