Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Altenbaumburg

Die Burgruine Altenbaumburg, einst die Stammburg der Raugrafen und eine der größten Burganlagen der Pfalz, steht auf einem Bergrücken über dem Ort Altenbamberg im rheinland-pfälzischen Alsenztal.
Geschichte+
Die genaue Erbauungszeit der Altenbaumburg ist nicht eindeutig belegt. Eine Erwähnung einer „Neuen Burg“ im Jahr 1253, die heute als Neubamberg bekannt ist, lässt darauf schließen, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits eine Altenbaumburg gegeben haben muss. Im 14. Jahrhundert geriet die Raugrafenfamilie in finanzielle Schwierigkeiten, was sich 1317 in mehreren Besitzern der Burg widerspiegelte. Trotz der Verleihung von Stadtrechten an die Talsiedlung im Jahr 1320 durch König Ludwig den Bayern konnten die Probleme nicht gelöst werden. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts mussten die Raugrafen den Pfalzgrafen bei Rhein und den Grafen von Sponheim Öffnungsrechte einräumen. Es folgten Verpfändungen, und bis 1457 gelang es den Pfalzgrafen, drei Viertel der Burg zu erwerben, während das restliche Viertel an das Haus Pfalz-Simmern ging. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts zeigten sich erste Verfallserscheinungen, und 1482 wurden Steine der Burg für den Neubau der Ebernburg verwendet. Während des Dreißigjährigen Krieges war die Burg 1621 und 1631 von spanischen und schwedischen Truppen besetzt. 1666 wurde sie von Kurfürst Karl I. Ludwig erobert. Ein Wiederaufbau unterblieb, und 1681 wurde die Altenbaumburg bereits als Ruine bezeichnet. Ihre endgültige Zerstörung erfolgte 1689 durch französische Truppen. Zwischen 1980 und 1986 wurde die Ruine saniert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=1340
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.7860, 7.8345