Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgrest Hattstein

Auf einem bewaldeten Bergsporn nahe Schmitten-Oberreifenberg im Hochtaunus liegt der Burgrest Hattstein, eine ehemalige Spornburg. Obwohl heute nur noch wenige Mauerreste und ein Graben sichtbar sind, war die Anlage von Raubrittertum und Fehden geprägt.
Geschichte+
Die genaue Erbauungszeit der Burg Hattstein ist unbekannt, doch wird vermutet, dass sie älter ist als die nahegelegene Burg Reiffenberg. Bereits 1156 wird ein Guntramus de Hazechenstein als Burgherr erwähnt. Im 14. Jahrhundert machten sich die Hattsteiner Ritter einen Namen als Raubritter, was 1379 zu einer Strafexpedition durch Frankfurter Truppen führte. Die Burg wurde erobert, und die Hattsteiner versprachen, ihre Überfälle einzustellen, erhielten aber die Burg zurück. Trotz des Eides kam es zu weiteren Überfällen, darunter 1387 auf das Kloster Thron. Zwei weitere Strafexpeditionen in den Jahren 1393 und 1428 blieben erfolglos. Trotz verwandtschaftlicher Beziehungen kam es zu Fehden mit den Reiffenbergern. Im Rahmen der Hattsteiner Fehde eroberten die Reiffenberger zusammen mit Frankfurt und Kurmainz die Burg 1432. Bis 1468 wurde sie als Ganerbschaft verwaltet, ehe Walter von Reifenberg sie 1467 einnahm und schleifen ließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hattstein#mediaviewer/Datei:Burgruine-Hattstein-Taunus-B-17-JR-2004-03-28.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.2596, 8.4353