Der Burgrest kann besichtigt werden
Burgrest Friedelsheim

Der Burgrest Friedelsheim in Rheinland-Pfalz war ursprünglich eine Niederungsburg, entwickelte sich zu einem Renaissanceschloss und später zu einem barocken Bau. Heute sind nur noch wenige Relikte erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Friedelsheim reichen vermutlich bis ins 13. oder 14. Jahrhundert zurück, als sie von den Herren von Bolanden erbaut wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1418 im Besitz von Johann von Derne. Im Jahr 1433 wurde ein kurpfälzischer Amtmann eingesetzt. 1462 verkaufte Pfalzgraf Friedrich I. die Anlage an den Limburger Abt Heinrich Ulner von Dieburg. Ab 1575 ließ Pfalzgraf Johann Kasimir die Burg zu einem Renaissanceschloss umbauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss 1632 von spanischen und kurz darauf von schwedischen Truppen erobert und bei Bränden schwer beschädigt. Französische Truppen zerstörten es 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg fast vollständig. Nach der Belehnung von Franz Melchior von Wiser mit Friedelsheim im Jahr 1698 errichtete sein Sohn Franz Joseph von Wiser auf den Fundamenten einen barocken Nachfolgebau. Nach einer Erbteilung 1708/09 ging das Schloss in den Besitz der Linie Wiser-Siegelsbach über. Im Ersten Koalitionskrieg wurde das Schloss 1794 erneut niedergebrannt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Friedelsheim.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.4476, 8.2198