Der Burgrest kann besichtigt werden
Burgrest Breisach

Der Burgrest Breisach ist eine ehemalige Höhenburg am nördlichen Ausläufer des Breisacher Münsterbergs in Baden-Württemberg. Von der Anlage sind heute noch Mauerreste und ein Halsgraben erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Breisach reichen ins 12. Jahrhundert zurück, als sie von Berthold V. von Zähringen errichtet wurde. Im Jahr 1294 übernahmen die Habsburger die Anlage und ließen sie weiter ausbauen. Eine Aufwertung erfuhr die Burg 1315, als sie zur Reichsburg ernannt wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts, genauer 1552, wurde Lazarus von Schwendi von Kaiser Karl V. zum Burgvogt bestellt, der die Befestigungen bis zu seinem Tod im Jahr 1583 verstärkte. Im 17. Jahrhundert erlitt die Burg mehrfach Schäden, unter anderem 1633 während der Belagerung durch Rheingraf Otto Ludwig und erneut 1638 nach der Schlacht bei Wittenweiher. Im Polnischen Thronfolgekrieg überquerten französische Truppen 1733 den Rhein, woraufhin Breisach mit österreichischen Soldaten verstärkt wurde, die alle Angriffe abwehren konnten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0269, 7.5834