Kulturzentrum
Burg zu Hagen im Bremischen
In Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen, steht die Burg zu Hagen. Ursprünglich als Festungsbau der Bremer Erzbischöfe errichtet, ist der heutige Backsteinbau ein Kulturzentrum mit den ältesten erhaltenen Malereien aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Geschichte+
Eine Kirche im Umfeld der Burg wird zwischen 900 und 1000 erstmals erwähnt, der Ort Dorfhagen 1110. Die Burg entstand vermutlich unter Erzbischof Hartwig II. (1184–1207) zur Bekämpfung der Stedinger Bauern. Ihre strategische Lage am Rande der Geest, im Flusstal der Drepte, ermöglichte eine vollständige Überschwemmung des Umlandes. Ein 140 Meter langer Fahrdamm führte zu einem aufgeschütteten Warf, auf dem die Burg stand, umgeben von einem breiten Graben. 1212 belagerten aufständische Osterstader Bauern die Burg, deren Ausgang ungewiss ist. Die erste Backsteinburg, etwa 30 Meter lang und 10 Meter breit, wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Erzbischof Gerhard II. setzte hier einen Vogt ein und erweiterte dessen Vogtei. 1307 nahmen die Bremer die Burg ein, und 1389 verpfändete Erzbischof Albert II. sie an den Grafen von Oldenburg.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.3525, 8.6391