Privat
Burg Windecken

In Windecken, einem Stadtteil von Nidderau im hessischen Main-Kinzig-Kreis, befindet sich die Burg Windecken, auch als Burg Wonnecke bekannt. Sie steht auf einem Geländesporn oberhalb der Altstadt und war einst ein Lehen des Bistums Bamberg an die Herren und Grafen von Hanau.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Windecken erfolgte um 850 als Tezelenheim. Die Burg selbst entstand zwischen 1260 und 1262 im Einvernehmen mit dem Lehnsherrn, Bischof Berthold, der Reinhard I. von Hanau mit den Gütern belehnte. Im Jahr 1288 erhielt Ulrich I. von Hanau von König Rudolf I. die Stadt- und Marktrechte für Windecken. Die Burg diente den Herren und Grafen von Hanau als Residenz, auch wenn ab dem 15. Jahrhundert das Hanauer Stadtschloss bevorzugt wurde. Sie fungierte als Nebenresidenz, Witwensitz und Amtssitz für verschiedene hanauische Ämter. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg schwer beschädigt und 1634 von Kroaten geplündert und zerstört.
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Lage: 50.2237, 8.8805