Privatbesitz
Burg Wiesentfels
Eine Felsenburg in Wiesentfels, einem Ortsteil von Hollfeld im Landkreis Bayreuth, ist die Burg Wiesentfels. Sie steht auf einem 40 Meter hohen Felsen über dem Wiesenttal.
Geschichte+
Die Geschichte der Burg Wiesentfels reicht bis ins Jahr 1333 zurück, als Ritter Albert von Giech die Anlage vom Hochstift Bamberg als Lehen erhielt. Die Familie von Giech prägte über Jahrhunderte die Geschicke der Burg. Im Jahr 1412 wurde ein Großteil der Burg, bekannt als Unterwiesentfels, an Heinz von Schaumberg vergeben, während Hans II. von Giech 1415 ein Drittel als Oberwiesentfels erhielt. Nach den Hussitenkriegen 1433 wurde Oberwiesentfels als zerstört beschrieben und verschwand 1467 aus den Aufzeichnungen. Zwischen 1476 und 1481 erfolgte ein Neubau der Burg. 1487 erhielten Otto und Dietz von Giech die Hälfte der neuen Anlage als Lehen. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg von aufständischen Bauern niedergebrannt, jedoch von Graf Achaz von Giech im ursprünglichen Stil wiederaufgebaut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
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Lage: 49.9565, 11.2184