Privatbesitz
Burg Wernstein

In der Gemeinde Wernstein am Inn in Oberösterreich steht die Burg Wernstein auf einem Granitfelsen direkt am Inn. Sie ist bekannt für ihre Bauweise als Mantelburg, bei der die Gebäude direkt in die Burgmauer integriert sind.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Wernstein erfolgte im 12. Jahrhundert. Um 1126 wurde sie von den Grafen von Formbach als Vorwerk der gegenüberliegenden Neuburg errichtet. Wernstein war nie Sitz eines eigenständigen Adelsgeschlechts, sondern wurde stets von Burgvögten der Neuburg verwaltet. Im Jahr 1200 wird ein Ortlof de propugnaculo, auch bekannt als Ortlof ob der wer, erwähnt. Nach den Formbachern ging die Burg zusammen mit Neuburg an die Grafen Andechs-Meran über. Durch Heirat einer Agnes aus dieser Familie gelangte sie an den letzten Babenberger Friedrich II., musste jedoch nach dessen Scheidung an die Andechser zurückgegeben werden. Premysl Ottokar II. besetzte 1257 gewaltsam Neuburg und Wernstein. Um 1355 löste Eberhard von Wallsee die passauische Pfandschaft auf die Burgen ein. Herzog Albrecht III. verpfändete 1379 Neuburg und Wernstein an Otto von Zelking. Kaiser Maximilian I. verkaufte 1518 die Grafschaft Neuburg an Nikolaus Graf Salm.
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Lage: 48.5050, 13.4543