Fachschule des Agrarhandels
Burg Warberg
Im östlichen Niedersachsen, am Rande des Elm-Höhenzugs, erhebt sich die Burg Warberg, eine einstige Wasserburg. Ursprünglich als Stammsitz der Herren von Warberg errichtet, ist sie heute ein Beispiel für die Verbindung von historischer Architektur und moderner Nutzung.
Geschichte+
Die Gründung der Burg Warberg erfolgte in den frühen Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts durch die Herren von Warberg. Sie entstand als Nachfolgebau einer älteren Warburg, die im Jahr 1199 zerstört worden war. Der Bergfried zählt zu den ältesten Teilen der Anlage. Im 14. Jahrhundert erweiterten die Freiherren von Warberg die Burg um ein Herrenhaus, das jedoch im Dreißigjährigen Krieg schwere Schäden erlitt. Im Jahr 1650 fiel Warberg als erledigtes Lehen an Herzog August von Braunschweig-Wolfenbüttel. Nach 1918 wurde die Burg zur Staatsdomäne, bevor sie 1938 vom Schulverein Reichs-Landhandelsschule erworben und bis 1942 zu einer Handelsschule umgebaut wurde. Nach einer Nutzung als Lazarett und Tuberkulose-Krankenhaus dient die Burg seit 1955 als Fachschule des Agrarhandels. Zwischen 1999 und 2005 fanden Sanierungsarbeiten an der Ober- und Niederburg statt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:02-burg-warberg.JPG?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1834, 10.9166