Privatbesitz
Burg Veynau

Nahe dem Euskirchener Stadtteil Wißkirchen in Nordrhein-Westfalen liegt die Burg Veynau, eine Wasserburg. Sie ist die größte Burganlage im Kreis Euskirchen.
Geschichte+
Die Gründung der Burg Veynau erfolgte um 1340 und wurde vom Markgrafen von Jülich als Lehen an Dietrich Schinnenmann von Aldenhoven vergeben, der sie zu einer Festung ausbaute. Im Jahr 1351 wurde sie zum Kölner Offenhaus erklärt und trotz Beschädigungen 1355 umgehend wiederaufgebaut. Noch im selben Jahr ging die Burg in den Besitz der Jülicher über und wurde Teil ihres Verteidigungsrings um Euskirchen. Nach einem Wechsel des Lehnsherrn im Jahr 1381 an Balduin von Monyardin, wurde die Burg 1422 vom Herzog Adolf von Berg erobert, da die Belehnung nicht erneuert wurde. Heinrich von Geisbusch erwarb die Burg 1447 schrittweise vollständig, nach seinem Tod 1451 veräußerte seine Witwe sie an Dietrich I. von Bourscheidt. Ein Umbau prägte das heutige Erscheinungsbild. Die Burg widerstand 1542/43 kaiserlichen Truppen im Geldrischen Krieg, erlitt jedoch im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) Schäden, die zwischen 1661 und 1664 behoben wurden.
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Lage: 50.6387, 6.7182