Die Burg kann besichtigt werden
Burg Veldenstein

Oberhalb von Neuhaus an der Pegnitz steht die Burg Veldenstein. Sie ist gut erhalten und liegt am südlichen Rand des Veldensteiner Forsts, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Nürnberg.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Burg Veldenstein ist nicht eindeutig belegt, doch vieles deutet auf eine Erbauung im Jahr 1008 hin, möglicherweise im Auftrag des Bischofs von Eichstätt zur Sicherung der Bistumsgrenze. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1269 als „novum castrum“ und gehörte damals bereits zum Bistum Bamberg, wo sie als Verwaltungssitz diente. Ab 1323 trug sie den Namen Veldenstein. Zunächst von einfachen Bauern als Amtmänner verwaltet, die auch die umliegenden Burghöfe besaßen, war die Burg zu dieser Zeit noch klein. Im 14. Jahrhundert übernahmen Adelige wie die Herren von Stör, von Egloffstein und von Wiesenthau die Verwaltung als Lehen. Anfang des 15. Jahrhunderts erbaute Hans von Egloffstein die innere Burg. Unter Bischof Philipp von Henneberg (1475–1487) erfuhr die Burg eine massive Erweiterung mit dem Bau der äußeren Burg und des Wehrgang-Zwingers und wurde zur Residenzburg der Bischöfe. Im 16. und 17. Jahrhundert wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und wurde von Brandenburgern, Nürnbergern, Schweden und Bayern besetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Peter Schneider
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.6293, 11.5492