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Burg Ummendorf
Die Burg Ummendorf in Sachsen-Anhalt verbindet mittelalterliche Wurzeln mit späteren Renaissance-Elementen. Ursprünglich als Grenzbefestigung errichtet, beherbergt sie heute eine Schule und ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Ummendorf reichen bis ins Jahr 1178 zurück, als Erzbischof Friedrich I. von Magdeburg den Bau einer Grenzbefestigung veranlasste. Schon 1180 werden die Herren von Ummendorf als Verwalter genannt. Mitte des 14. Jahrhunderts ging die Burg in den Besitz der Ritter Hildebrand und Volbrecht von Oebisfelde über, bevor Erzbischof Albert von Magdeburg sie 1389 erwarb. Im 15. Jahrhundert wurde die Familie von Veltheim Lehnsherr; unter Ludolf von Veltheim diente die Burg als Raubritternest, was 1430 zu einer Stürmung durch Magdeburger Truppen führte. Später, ab 1463, fiel die Burg an die Familie von Meyendorff, die zwischen 1535 und 1581 Umbauten im Renaissancestil vornahm und die Reformation in der Region vorantrieb. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Anlage mehrfach besetzt und verwüstet, unter anderem 1623 von protestantischen und 1625 von kaiserlichen Truppen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Ummendorf.JPG
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Lage: 52.1551, 11.1827