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Burg Tangermünde

Die Burg Tangermünde, auch als Schloss Tangermünde bekannt, ist eine teilweise erhaltene historische Anlage an der Elbe in Sachsen-Anhalt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Tangermünde reichen bis etwa 925 zurück, als askanische Markgrafen sie zur Überwachung der Grenze an der Mündung des Flusses Tanger in die Elbe errichteten. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1009 in einer Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg. Im 10. und 11. Jahrhundert fungierte die Anlage als Reichsburg, die die deutsche Grenze entlang der Elbe sicherte. Im 13. Jahrhundert entstand in ihrem Schutz die Stadt Tangermünde. Eine Phase begann 1373 mit dem Einzug Kaiser Karls IV., der die Burg ab 1374 schlossähnlich ausbauen ließ, um sie seiner Herrschaft angemessen zu gestalten. Die 1371 erstmals genannte Schlosskapelle wurde 1377 zu einem Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt. Obwohl Karl IV. Tangermünde zur Hauptstadt machen wollte, wurde dieses Vorhaben von seinen Nachfolgern nicht fortgeführt.
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Lage: 52.5428, 11.9775