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Burg Sülz

Die Burg Sülz in Lohmar, Nordrhein-Westfalen, ist ein Anwesen, dessen Ursprünge bis ins frühe Mittelalter reichen. Als ehemalige Wasserburg im Tal der Sülz gelegen, zählt sie zu den ältesten Adelssitzen im rechtsrheinischen Gebiet des ehemaligen Siegkreises.
Geschichte+
Die Gründung der Burg Sülz wird auf die Zeit um 700 n. Chr. datiert, ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte jedoch erst im Jahr 1075 durch Erzbischof Anno II. Zuvor gehörte das Anwesen dem Pfalzgrafen, der es nach 1064 der neu gegründeten Abtei Siegburg schenkte, welche es über drei Jahrhunderte besaß. Zwischen 1396 und 1401 ging die Burg an die Familie Staël von Holstein über, deren männlicher Stamm Mitte des 16. Jahrhunderts ausstarb. Anschließend erbte Adolf von Bellinghausen das Anwesen, das 1582 durch Heirat an die Familie von Zweiffel fiel. Helene von Zweiffel heiratete 1641 Reinart von Hillen, mit dem sie bis 1670 auf Burg Sülz lebte. Ihre Enkel verkauften die Burg 1766 an Johann Paul La Valette St. George, der die mittelalterlichen Gebäude abreißen ließ, um neue zu errichten, wovon jedoch nur der südwestliche Flügel realisiert wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8720, 7.2020