Die Burgruine kann besichtigt werden
Burg Stolpen

Auf einem Basaltberg in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen, Deutschland, liegt die Burg Stolpen. Sie wurde als Burg, Schloss und Festung genutzt.
Geschichte+
Die strategisch günstige Lage auf dem Basaltberg, im Grenzgebiet der Markgrafschaft Meißen und an wichtigen Handelswegen, führte bereits um 1100 zu ersten Befestigungen. Im Jahr 1218 erwarb Bischof Bruno II. von Porstendorf das Lehen Stolpen, und 1222 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg. Sie entwickelte sich zum Verwaltungsmittelpunkt des Amtes Stolpen und wurde größtenteils aus lokalem Basalt errichtet. Während der Hussitenkriege widerstand die Burg einer achtwöchigen Belagerung. Im 15. Jahrhundert verlagerte sich die Bischofsresidenz nach Stolpen, was zur Entstehung einer vorgelagerten Siedlung führte, die sich schnell zur Stadt entwickelte. Kurfürst August von Sachsen erkannte die strategische Bedeutung und tauschte die Burg 1559 vom Bischof ein, wodurch die 250-jährige bischöfliche Ära endete. Unter Kurfürst August wurde die Burg in ein wehrhaftes Renaissanceschloss umgebaut und ausgestattet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1632 erfolgreich gegen kaiserliche Kroaten verteidigt, erlitt jedoch Brandschäden, die schnell behoben wurden, um 1639 eine schwedische Belagerung abzuwehren.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
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Lage: 51.0480, 14.0838