Hotel
Burg Stargard

Die Burg Stargard in Mecklenburg-Vorpommern gilt als nördlichste erhaltene Höhenburg Deutschlands und ältestes weltliches Bauwerk der Region. Ihr Bergfried prägt das Stadtbild von Stargard. Heute beherbergt sie ein Hotel.
Geschichte+
Bereits vor 3000 v. Chr. war der Burgberg besiedelt. Slawische Stämme, die während der Völkerwanderung in das Gebiet kamen, fanden dort Reste einer alten Befestigung und nannten den Ort „Stari Gard“. Ab dem 12. Jahrhundert begann die Besiedlung durch christliche Fürsten. Im Jahr 1236 überließ Herzog Wartislaw III. von Pommern das Land Stargard den askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg, die daraufhin mit dem Bau der Burg Stargard begannen. Die Stadt Stargard erhielt 1259 das Stadtrecht. Durch Heirat ging die Herrschaft Stargard 1292 an die Mecklenburger über. Ab 1352 diente die Burg als Residenz des Herzogs Johann I. zu Mecklenburg-Stargard. Nach dem Aussterben dieser Linie fiel das Herzogtum 1471 an das Gesamthaus Mecklenburg zurück. Herzog Albrecht VI. ließ die Burg um 1520 umbauen, wobei unter anderem eine Burgkapelle im ehemaligen Torgebäude entstand.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Stargard_Altes_Tor_und_M%C3%BCnzpr%C3%A4gerei.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.4900, 13.3049