Die Burg kann besichtigt werden
Burg Sooneck

Auf einem steilen Nordosthang des Binger Waldes nahe Niederheimbach liegt die Burg Sooneck, eine Hangburg im oberen Mittelrheintal. Sie ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Sooneck wird auf das Jahr 1271 datiert. Verwaltet wurde sie von den Herren von Hohenfels, die als Vögte der Reichsabtei Kornelimünster fungierten. Im Jahr 1282 zerstörte König Rudolf von Habsburg die Burg, woraufhin ein Wiederaufbauverbot erlassen wurde, das erst 1349 von Kaiser Karl IV. aufgehoben wurde. Nachdem die Burg an Kurmainz gefallen war, belehnte der Mainzer Erzbischof Heinrich III. 1346 den Ritter Johann Marschall zu Waldeck mit Sooneck, der die Anlage neu errichten ließ. Nach seinem Tod wurde die Burg zur Ganerbenburg, die von mehreren Erben bewohnt wurde, was oft zu internen Streitigkeiten führte. Als das Geschlecht derer von Waldeck 1553 ausstarb, ging die Burg an die Familie von Breidbach zu Bürresheim über.
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Lage: 50.0195, 7.8249