Privatbesitz
Burg Sinzenich

Im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen erhebt sich die Burg Sinzenich, eine ehemalige Wasserburg. Gelegen zwischen den Zülpicher Stadtteilen Sinzenich und Linzenich am Rotbach.
Geschichte+
Eine adlige Familie von Sinzenich ist zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert als Besitzer der Burg nachweisbar. Ab 1374 übernahmen die Herren von Gertzen das Anwesen und wurden ab 1380 vom Herzog damit belehnt. Im Jahr 1500 wurde Sinzenich zu einer Unterherrschaft erhoben, und Wirich von Gertzen, genannt Sinzenich, der erste Unterherr, begann mit einem Ausbau der Burg. Nach dem Tod des letzten Herrn zu Sinzenich, Johann von Gertzen, ging die Burg 1653 durch seine Erbtochter Agnes an ihren Gatten Arnold von Elverfeld über. 1667 erhielt Johann Heinrich von Holtrop zu Irnich, der Schwiegersohn, das Anwesen. Ein Erdbeben im Jahr 1755 beschädigte die Burg erheblich, was 1769 zum Einsturz des Herrenhauses führte, das danach nicht wieder aufgebaut wurde. Die Familie von Mosbach begann mit dem Bau eines neuen Herrenhauses neben der Ruine, das jedoch unvollendet blieb.
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Lage: 50.6617, 6.6562