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Burg Schwalbach

In Burgschwalbach im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz steht die spätmittelalterliche Höhenburg Schwalbach.
Geschichte+
Der Bau der Burg Schwalbach begann im Jahr 1368 unter Graf Eberhard V. von Katzenelnbogen, um die nordöstliche Grenze seines Territoriums zu sichern. Obwohl 1371 als Fertigstellungsjahr genannt wird, erscheint diese kurze Bauzeit unwahrscheinlich. Bereits im selben Jahr 1368 verlieh Kaiser Karl IV. der umliegenden Siedlung das Stadtrecht, verbunden mit der Erlaubnis zum Bau von Befestigungen und zur Abhaltung eines Wochenmarktes. Trotzdem entwickelte sich der Ort nicht zu einer Stadt und wurde bis ins 18. Jahrhundert als „Flecken“ bezeichnet. Im Jahr 1536 fiel die Burg an das Haus Nassau. Nach einer Erbteilung im Jahr 1594 wurde Burgschwalbach mit dem dazugehörigen Amtsbezirk Graf Wilhelm von Nassau-Weilburg zugesprochen, der die Burg zu seiner Residenz machte. Seine Witwe Erika nutzte sie bis 1628 als Witwensitz und veranlasste Instandsetzungen. Bis 1720 diente das Bauwerk als nassau-weilburgisches Amt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burg_Schwalbach-F-27-B-2-2004-09-08.jpg
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Lage: 50.2846, 8.0806